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Die heutige Anlage der Burgruine:

 

Gut erhalten sind noch die Außenmauern der beiden Rundtürme und der obere Teil des Burgbrunnens (Zisterne).

 

Im Mauerwerk des Westturms ist noch eine alte Abortanlage und ein Kaminrest erkennbar - ein Beweis dafür, daß dieser Turm ursprünglich der Wohnturm der Burg war, noch bevor zwischen beiden Türmen ein Pallas errichtet wurde.

 

 

 

 

Die Zwischendecken, Treppe und Aussichtsplattform wurden erst zu Beginn des 20. Jhs. eingebaut. Ursprünglich hatte auch der Westturm eine Turmspitze. Diese wurde aber nicht erneuert, um Platz für die Besucher zu schaffen.

 

 

Der Ostturm war ursprünglich nur Wehrturm und unbewohnt.

 

 

Bei Restaurierungsarbeiten in den letzten Jahrhunderten wurde mit ihm nicht immer stilvoll umgegangen.

 

 

So wurden Mauervertiefungen begradigt, die inneren Steinwände verputzt und Spitzbogenfenster eingesetzt, die den romanischen Baucharakter des Turms stark verwischen.

 

 

Seine ursprüngliche Funktion wurde durch den Umbau in einen Wohnturm für den Schriftsteller Hans-Wilhelm Stein total verändert.

 

 

Neben der Besichtigung der Ausstellungen auf der Burg, ist eine Besteigung des Westturms unbedingt zu empfehlen.

 

 

Von der Aussichtsplattform genießt man einen herrlichen Blick auf das liebliche Saaletal mit der nahe liegenden Rudelsburg, die Kur- & Weinstadt Bad Kösen, die bekannte Ausflugsgaststätte Himmelreich auf dem Kalkfelsen nördlich des Dorfes Saaleck und auf ein Stück jenes Flusses der Burg und Dorf seinen Namen gab: die oft besungene Saale !